
… der Geruch von Pferdemist und warmer Erde
der Staub des Strohs kitzelt in der Nase
weiche Nüstern, die sich in meine Hände schmiegen
meine Stirn auf Fell rauh und weich zugleich
Fliegen auf deinen Augenrändern
dein Schnauben löst mein Seufzen
ich vertiefe mich in deinen Geruch
tauche ein in Regionen von tiefster Geborgenheit
und einssein
rieche das nicht-mehr-alleinsein
spüre den Frieden deiner Duldsamkeit
und höre plötzlich den Piepmatz draußen
und sehe wie sich der Sonnenstrahl durch den Heustaub bohrt
und meine Zuversicht zieht mich hinaus
Danke mein Freund
Verfasst von angelikastaudt